Was sind Ziele und Nutzen?

Im August 2013 wurde die Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein mit dem Ziel eingeführt, eine nachhaltige Qualitätssicherung, eine zukunftsfähige Aufstellung und eine stärkere Professionalisierung der Museen unseres Landes zu gewährleisten und somit die Vielfalt der schleswig-holsteinischen Museumslandschaft zu erhalten.

Im Vordergrund stehen eine Selbstevaluation, eine individuelle Beratung durch ausgewiesene Museumsexperten und eine Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch ein Fortbildungsprogramm, das sich an den 2006 von ICOM (International Council of Museums) definierten Standards für Museen orientiert. Durch die Erstellung eines Leitbildes und eines Museumskonzepts wird das Profil der teilnehmenden Museen geschärft und ihr Alleinstellungsmerkmal innerhalb der schleswig-holsteinischen Museumslandschaft herausgearbeitet.

Das Zertifikat verleiht den Museen ein stärkeres Gewicht gegenüber der Politik, Sponsoren und Förderern. Dringende Optimierungen, die für ein zeitgemäß aufgestelltes Museum unerlässlich sind und größere finanzielle Mittel erfordern, werden unter dem Einfluss des Zertifikats häufig genehmigt. Das Fachurteil der Museumsberater überzeugt von der Notwendigkeit der eingeforderten Maßnahmen.

Alle Museen in Schleswig-Holstein können sich für die Museumsberatung und -zertifizierung anmelden. Bei einer erfolgreichen Teilnahme wird dem Museum für eine Dauer von fünf Jahren die Auszeichnung „Zertifiziertes Museum“ verliehen. Eine - weit weniger aufwändige - Rezertifizierung ist nach fünf Jahren möglich. Sie belegt, dass sich die Museen ständig weiterentwickeln und den dynamischen Prozessen der Gesellschaft anpassen.


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